logistequal

Arbeit für alle in Liefer-Firmen.

Eine junge Lagermitarbeiterin im Rollstuhl. In der linken oberen Ecke das Förderlogo vom Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie.

das Vorhaben

Ein Lagermitarbeiter in einem elektrischen Rollstuhl neben einem Förderband als Symbol für das Projekt logistequal.

Was ist logistequal?

logistequal ist ein Vorhaben. Das Ministerium fördert logistequal. Die Post liefert Pakete. Viele Firmen liefern auch Pakete. Dort fehlen viele Menschen mit Fachwissen. Viele Menschen mit Behinderung wissen viel über Pakete. logistequal will diese Menschen in Liefer-Firmen einstellen. Sind diese Firmen für Menschen mit Behinderung zugänglich? Das prüfen wir!

10 Punkte

Unser Ziel wollen wir mit 10 Punkten erreichen:

1. Sind Liefer-Firmen zugänglich?

Können Menschen im Rollstuhl aufs Klo? Können sie mit dem Aufzug fahren? Gibt es einen Alarm für gehörlose Menschen? Das und vieles mehr prüfen wir.

Eine Person überprüft mit einem Klemmbrett die Barrierefreiheit im Lagerbereich, der unscharf im Hintergrund zu sehen ist.
Eine blinde Person auf einem Leitstreifen aus Noppenplatten als Beispiel für bauliche Barrierefreiheit.

2. Hilfe beim Umbau

Braucht die Firma zum Beispiel ein Klo für Menschen im Rollstuhl? Wir suchen einen Anbieter für die Firma. Bekommt man für diesen Umbau Geld? Wir schauen nach!

3. Besondere Kurse

Was können Menschen mit Behinderung sehr gut? Was davon brauchen wir in unserer Firma? Dazu machen wir Kurse. Ich sitze jetzt zum Beispiel in einem Rollstuhl. Welche Dinge stärkt das in mir? Was ist jetzt schwerer für mich in der Firma? Das können Leute in den Kursen testen.

Symbolisches Bild für Seminare von logistequal: Teilnehmer:innen stehen im Kreis und tauschen sich aus.
Nahaufnahme von einer Person im Rollstuhl auf dem Weg zu einem Bewerbungsgespräch.

4. Übung bei Gesprächen für einen Job

Du willst in unserer Firma arbeiten? Meistens entscheidet das ein einziger Mensch.

Ich will zum Beispiel eine blinde Person einstellen. Was darf ich dabei fragen? Was nicht? Viele Menschen wissen das nicht. Wir üben das mit den Leuten. Für Firmen gibt es bestimmte Gesetze. Besondere Gesetze gibt es bei Menschen mit Behinderung. Wir reden auch über diese Gesetze.

5. Hilfe bei der Suche

Es gibt viele Vereine für Menschen mit Behinderung. Wir arbeiten mit solchen Vereinen zusammen. So suchen wir gute Leute für Liefer-Firmen.

Lagermitarbeiter und Managerin im Rollstuhl arbeiten gemeinsam an der Personalsuche und Einsatzplanung im Lager.
Junge Person ohne Hände vor einem Laptop, symbolisiert eine inklusive, digitale Austauschplattform für Menschen mit Behinderung.

6. Plattform zum Austausch

Menschen suchen Arbeit. Firmen suchen diese Menschen. Wir wollen dabei helfen. Dafür gibt es diese Seite. Es gibt logistequal auch auf Facebook und Instagram. Dort kann man miteinander schreiben.

7. Beginn in der Firma

Jemand mit Behinderung ist neu in der Firma. Für die Gruppe ist das etwas Neues. Wir machen dafür besondere Kurse.

Vier junge Menschen sitzen an einem Tisch und führen eine fünfte Person im Rollstuhl in das Unternehmen ein.
Eine junge Person mit Armprothese macht ein Praktikum in einem Logistikunternehmen.

8. Praktikum in der Firma

Einige Schülerinnen und Schüler mit Behinderung wollen in Liefer-Firmen arbeiten. Ein Praktikum ist dafür ideal. Wir reden mit den Firmen. Die Firmen bieten dann ein Praktikum an.

9. Handbuch über das Gelernte​

Einige Liefer-Firmen machen bei logistequal mit. Wir beantworten ihre Fragen. Die anderen Firmen wollen aber vielleicht auch Antworten. Deswegen machen wir ein Handbuch über das Gelernte. Die Antworten helfen diesen Firmen.

Eine Person blättert durch ein Projekthandbuch, das speziell für Unternehmen entwickelt wurde, die erst später am Projekt teilnehmen.
"Qualitätssiegel" als Symbol für unsere Auszeichnung an geprüfte und inklusive Unternehmen.

10. logistequal Siegel

Fleisch aus Österreich hat das AMA-Gütesiegel. Es gibt auch ein logistequal Siegel. Manche Liefer-Firmen machen bei logistequal mit. Sie erhalten danach das Siegel. Das Siegel bedeutet: Unsere Firma schließt niemanden aus.

über uns

Drei Personen auf einer Bühne, links Erich Neuwirth, mittig Michael Sicher (im Rollstuhl), rechts eine Moderatorin.
© Leadersnet / H. Auer

Wer steckt hinter logistequal?

Der Gründer von logistequal ist die Firma Reinercon. Diese Firma gibt es seit vielen Jahren. Sie berät vor allem Firmen. Die 2 Gründer haben mehr als 20 Jahre in einer Liefer-Firma gearbeitet. Sie haben viel Praxis mit Menschen mit Behinderung.

Michael Sicher hilft mit. Sind Orte für alle zugänglich? Er kennt sich gut aus.

unsere Leute

Wir verstehen sehr viel über Liefer-Firmen und Menschen.

Porträt von Projektleiter Erich Neuwirth

Erich Neuwirth

Er hat sehr viele Jahre in einer Liefer-Firma gearbeitet. Seit 10 Jahren hat er seine eigene Firma namens Reinercon. Die Arbeit mit Menschen war ihm immer wichtig. logistequal ist sein neuestes Vorhaben. Dort bringt er viel Wissen mit.

Porträt von Projektpartner Michael Sicher

Mag. Michael Sicher

Michael Sicher hat seit über 20 Jahren eine eigene Firma busypeoplecoaching. Das ist Englisch. Es bedeutet Training für beschäftigte Leute. Er hat viele Vorhaben. Er sitzt im Rollstuhl. Darum haben seine Vorhaben immer dasselbe Thema: Ist dieser Ort für alle zugänglich? Er ist sehr wichtig für das Vorhaben logistequal.

Porträt von Projektpartner Harald Fiedler

Harald Fiedler

Harald Fiedler hat 30 Jahre für eine Firma Geld verwaltet. Dann hat er seine eigene Firma namens trotz-dem gegründet. Das war vor über 20 Jahren. Er ist blind. Er zeigt Leuten seinen Alltag. Er arbeitet nebenbei auch bei Dialog im Dunkeln. Er ist auch sehr wichtig für logistequal.

logistequal Firmen

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